Psychotherapie
Behandlungsschwerpunkte
- Depressionen
- Angststörungen
- ADHS im Erwachsenenalter
- Stress- und Belastungsreaktionen
- posttraumatische Belastungsstörungen
- Schlafstörungen
- psychische Belastungen bei chronischen Erkrankungen
- berufliche Probleme und Konflikte
- akute Lebenskrisen
- Umgang mit Hochsensibilität
Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Richtlinienverfahren. Gemeinsam werden Bedingungen untersucht, unter denen Beschwerden entstanden sind und aufrechterhalten werden. Neben Gesprächen werden praktische Übungen eingesetzt, um neue Perspektiven und Verhaltensweisen im Alltag zu erproben. Biografische Erfahrungen werden einbezogen, wenn sie zum Verständnis aktueller Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster beitragen.
Hypnotherapie
Trancezustände sind natürliche Formen fokussierter Aufmerksamkeit, die auch im Alltag auftreten. In der modernen Hypnotherapie nach Milton Erickson können solche Zustände gezielt genutzt werden, um individuelle Ressourcen, neue Perspektiven und Veränderungsmöglichkeiten leichter zugänglich zu machen. Die Patientin oder der Patient behält dabei jederzeit die Kontrolle. Voraussetzung sind eine aktive Mitarbeit und gemeinsam vereinbarte therapeutische Ziele.
Achtsamkeit
Achtsamkeit ist eine bewusste Lenkung
der Aufmerksamkeit
auf die Gegenwart
ohne zu bewerten
ohne zu verändern.

Regelmäßiges Üben der Achtsamkeit und regelmäßiges Meditieren kann helfen eine neue Beziehung zu sich selbst, zu den eigenen Gefühlen und zu den (auch schmerzhaften) Erfahrungen des Lebens zu entwickeln.
Regelmäßiges Üben heißt am Anfang möglichst täglich. Jon Kabat Zinn hat das Programm Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR) 1979 entwickelt, zunächst für Menschen mit chronischen Erkrankungen und Schmerzen. Dieses Programm verlangt von Teilnehmer:innen täglich 45 Minuten Achtsamkeitsübungen für 8 Wochen. Dies ist im Alltag nicht immer so möglich. Viele kürzere Achtsamkeitsübungen können jedoch sehr gut im Tageslauf eingebaut werden.
3 mal am Tag für vielleicht 5 Minuten üben wird in 6-8 Wochen spürbare Veränderungen bewirken. Die innere Haltung von Akzeptanz, Geduld, Forschergeist und Freundlichkeit ist dabei hilfreich und unterstützend.
Achtsamkeitsübungen können dabei unterstützen, die Aufmerksamkeit bewusst zu lenken, körperliche und emotionale Signale frühzeitig wahrzunehmen und automatische Reaktionsmuster zu unterbrechen. Durch regelmäßiges Üben kann ein bewussterer Umgang mit Belastungen, Gedanken und Gefühlen gefördert werden.
Die hier bereitgestellten Übungen können selbstständig durchgeführt und im Alltag erprobt werden. Sie dienen der persönlichen Vertiefung und ersetzen keine psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung.
Übungen zum Download
Audioübungen zur Achtsamkeit:
Die folgenden angeleiteten Übungen können direkt angehört oder heruntergeladen werden. Die Übungen sind bewusst kurz gehalten und für Einsteiger geeignet. Achten Sie bitte darauf nur an einem "sicheren" Ort zu üben, nicht wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder eine Maschine bedienen.
Für die Übung der Achtsamkeit im Gehen suchen Sie sich eine geeignete Gehstrecke. Das kann in der Wohnung sein, schöner ist natürlich eine Strecke in der Natur.